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Dysphonie-Schweregrad-Index der Stimme (DSI) – Versuche zur Optimierung der Retest-Reliabilität durch eine veränderte Analyse von Frequenz-Unregelmäßigkeiten (Jitter)

  • Der „Dysphonia Severity Index“ (DSI) stellt ein Gesamtmaß zur Beschreibung des Heiserkeitsgrades eines Patienten dar. Er setzt sich aus den Parametern: „MPT, F(0)-High, I-low und Jitter“ zusammen. In der Vergangenheit konnten einige Studien zeigen, dass die Retest-Reliabilität des DSI ungenügend ist. Die Studienergebnisse deuteten außerdem daraufhin, dass beim „Jitter“ von allen Parametern des DSI die größte Wiederholungsungenauigkeit besteht. Versuche, die Messung und Analyse des „Jitters“ und damit dessen Retest-Reliabilität zu verbessern, mündeten nach den Empfehlungen von Brockmann-Bauser et al. in der Verwendung einer Mindestlautstärke von 80 dB(A) bei der Aufnahme des „Jitters“. Zusätzlich gab es Bestrebungen von Choi et al., die Analyse des „Jitters“ zu optimieren, indem hinsichtlich der Stimmfrequenz eine computergesteuerte Auswahl des stabilsten Segments einer Tonspur, die sogenannte „Moving-Window-Methode“, vorgenommen wurde. Das Ziel dieser Studie war die Untersuchung und Verbesserung der Retest-Reliabilität des DSI durch drei Variationen der „Jitter-Bestimmung“, die auf den Arbeiten von Brockmann-Bauser et al. und Choi et al. aufbauten. In der ersten Variation wurde der „Jitter“ mit einer Mindestlautstärke von 80 dB(A) gemessen, in der zweiten Variation wurde der „Jitter“ mit der „Moving-Window-Methode“ bestimmt und in der dritten Variation wurden die beiden Methoden miteinander kombiniert. Zur Untersuchung der Studienziele wurde eine klinische Studie mit insgesamt 76 stimmgesunden und erwachsenen Probanden durchgeführt. Bei jedem Versuchsteilnehmer wurden die Parameter des DSI in zwei zeitlich getrennten Sitzungen erhoben. Dabei wurde der „Jitter“ zunächst konventionell und in dem darauffolgenden Schritt mit einer Mindestlautstärke von 80 dB(A) erfasst. Aus diesen beiden „Jitter-Werten“ erfolgte jeweils die weitere Bestimmung des „Jitters“ nach der „Moving-Window-Methode“, sodass am Ende vier verschiedene „Jitter-Werte“ für jeden Probanden in einer Sitzung vorlagen. Die einzelnen „Jitter-Werte“ dienten dazu, mit den übrigen Parametern der DSI-Formel insgesamt vier verschiedene DSI-Werte zu berechnen. Zur Überprüfung der Retest-Reliabilität der verschiedenen DSI-Bestimmungsmethoden wurde der Pearson-Korrelationskoeffizient zwischen der Erst- und Wiederholungsmessung jeder Methode berechnet und anschließend mit einem Signifikanztest, dem „Steiger-Test“, auf Unterschiedlichkeit geprüft. Zur Berechnung der „kritischen Differenz“, wurde eine „Bland-Altman-Analyse“ durchgeführt. Die „kritische Differenz“ gibt die Abweichung zwischen zwei DSI-Messungen an, ab der ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Messungen besteht. Die statistischen Untersuchungen konnten nicht beweisen, dass eine der in dieser Studie vorgeschlagenen Variationen zur „Jitter-Bestimmung“ zu einer signifikanten Verbesserung der Retest-Reliabilität des DSI gegenüber der konventionellen „Jitter-Bestimmung“ führt. Der „Jitter“ ist auch gemäß den Ergebnissen dieser Studie der Parameter mit der größten Variabilität. Die „kritische Differenz“ für den DSI beträgt nach dieser Studie ± 2,095.
  • In a clinical prospective study, the retest reliability of the DSI and the Jitter of 76 healthy adult subjects were measured in two separate measurements with a time interval of one to a maximum of seven days. Two new methods for determining Jitter according to Brockmann-Bauser et al. and Choi et al. were examined. The retest reliability of the DSI and the Jitter could not be significantly improved by a Jitter determination at 80 dB(A) and by the “Moving-Window-Method”. Therefore, both methods cannot be generally recommended. The critical difference of the DSI was 2.1 with a maximum interval of one week between the measurements. The critical difference, from which two DSI measurements on the same subject can be regarded as different, was lower in this study than in other publications.

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Metadaten
Author: Stefan Vogel
URN:urn:nbn:de:gbv:9-opus-35339
Title Additional (English):Dysphonia Severity Index (DSI) - Attempts to optimize retest reliability by changing the analysis of frequency irregularities (Jitter)
Referee:Prof. Dr. med. Werner Hosemann, PD Dr. med. Ruth Lang-Roth
Advisor:Prof. Dr. med. Werner Hosemann, Dr. med. Bernhard Lehnert
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of Completion:2020
Date of first Publication:2020/02/05
Granting Institution:Universität Greifswald, Universitätsmedizin
Date of final exam:2020/01/27
Release Date:2020/02/05
Tag:DSI
GND Keyword:DSI, DSI Retst Reliabilität, HNO Klinik Greifswald, Jitter, Pädaudiologie Greifswald
Pagenumber:80
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit