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Bitte verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dieses Dokument zitieren oder verlinken wollen: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:9-000830-1

Der Einfluss der Schichtstärken und Sinterparameter auf die optischen Eigenschaften von dentalkeramischen Verblendmassen

  • Ziel der vorliegenden Arbeit war es zu klären, inwieweit unterschiedliche Schichtstärken und Sinterparameter einen Einfluss auf die mittlere Transparenz und Oberflächenqualität sowie Sinterschrumpfung haben. In 720 Sinterbränden wurden insgesamt 1800 Prüfkörper aus vier verschiedenen Keramikmassen (Transparentmassen von Markennamen, Vita VM 7, Vita Omega, Imagine Reflex und SYMBIOceram) in Anlehnung an DIN 13905-2 mit verschiedenen Schichtstärken und Modifikation der Sinterparameter Haltezeit und Sintertemperatur hergestellt und die Transparenz der Proben untersucht. Repräsentativ wurde die Oberflächenqualität von 560 Proben dargestellt. Die ausgewählten Keramikmassen sind charakteristische Vertreter der niedrig, mittel und hochbrennenden Verblendkeramiken. Die mittelbrennende Keramik C (Imagine Reflex) zeigt bei 20 K unter der vom Hersteller empfohlenen Sintertemperatur sowie bei Herstellerempfehlung – exclusive Schichtstärke 1,6 mm und HZ 180 - bei allen Haltezeiten die höchste Transparenz. Mit Ausnahme der Schichtstärke 4,1 mm der hochbrennenden Keramik B sowie den Schichtstärken 3,1 mm bis 4,1 mm der hydrothermalen Keramik D (SYMBIOceram), ist bei allen vier Keramiken unter Temperaturanstieg und Verlängerung der Haltezeit ein Anstieg der Transparenz zu erkennen. Ein Anstieg der Probenschichtstärke führt ausnahmslos bei allen vier keramischen Massen zu einem Verlust der Lichtdurchlässigkeit. Durch die Darstellung der Oberflächengüte konnte nachgewiesen werden, dass ein Anstieg der Sintertemperatur sowie die Verlängerung der Haltezeit eine Reduktion der Porositäten bei der hochbrennenden Keramik A und B sowie der mittelbrennenden Keramik C evoziert. Anhand der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass hohe Sintertemperaturen und kurze Haltezeiten identische Effekte hervorrufen, wie niedrige Temperaturen und lange Haltezeiten. Dies bestätigt die Untersuchung von Claus (1990). Die vorliegende Untersuchung konnte jedoch zeigen, dass hier die Effekte für die Lichtdurchlässigkeit durch Steigerung der Sintertemperatur für dickere Schichtstärken prozentual sich stärker auswirken. Zusätzlich erzeugt die Verlängerung der Haltezeit im jeweiligen Temperaturbereich eine Verstärkung der Transparenz bei allen Keramiken. Dies lässt vermuten, dass nicht nur die Sinterung verbessert wird, sondern auch zuverlässiger Porositäten an die Oberfläche transportiert werden. Die Sintertemperatur nimmt einen deutlichen Einfluss auf die mittlere Transparenz. Mit höherer Sintertemperatur steigt erwartungsgemäß die Sinterschrumpfung, jedoch sind die Effekte prozentual bei dünneren Proben (1, 6 mm) höher als dickeren Proben (4, 1 mm). Eine Verlängerung der Haltezeit auf 120 und 180 Sekunden sowie die Temperaturerhöhung provoziert eine gesteigerte Sinterschrumpfung. Entgegen der Annahme, dass keramische Massen mit zunehmender Schichtstärke stärker schrumpfen, zeigten die Ergebnisse eine Tendenz abnehmender Sinterschrumpfung. Die dünnsten Schichtstärken zeigten die höchsten relativen Sinterschrumpfungen. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass bei der Mehrzahl der untersuchten Schichtstärken eine Erhöhung der Sintertemperatur und Haltezeit mit einem Anstieg der Sinterschrumpfung korreliert. Jedoch dieser Anstieg zwischen dünneren und stärkeren Proben unterschiedlich ausfällt. Temperaturerhöhung und Verlängerung der Haltezeit intensivieren die Transparenz und erhöhen die Sinterschrumpfung. Bei dünneren Schichten ist mit höheren Effekten aus der Sinterschrumpfung als bei dickeren Schichtstärken zu rechnen. Die Untersuchung belegt, dass eine Sinterung mit ausreichender Wärmezufuhr erst zuverlässig die Transluzenz der keramischen Verblendung erzeugt. Bei größeren Schichtstärken ist die vollständige Durchsinterung nicht so zuverlässig, wie bei dünneren Schichtstärken. Haltezeit und Sintertemperatur müssen auf Grund der Schichtstärken angepasst werden.
  • Was aim of the work in hand clearing it how far different shift strengths and sinter parameters have an influence on the middle transparency and surface quality as well as sinter shrinking. In 720 sinter fires altogether 1800 test bodies turned banner masses of brand name, Vita VM 7, Vita Omega from 4 different ceramic masses ( Imagine reflex and SYMBIOceram) hold time and sinter temperature produced and the transparency of the samples examined by analogy with DIN 13905-2 with different layer strengths and modification of the sinter parameters. The surface quality of 560 samples representatively was represented. The select ceramic masses are characteristic representatives of the low, means and very burning Veneering. The medium-burning ceramic C (Imagine reflex) shows K 180 - at all hold times the highest transparency below the sinter temperature recommended by the manufacturer as well as at manufacturer recommendation -- exclusive of layer strength 1.6 mm and hold time at 20. With the exception of the layer strength 4.1 mm of the very burning ceramic B as well as the layer strengths 3.1 mm to 4.1 mm of the hydrothermal ceramic D (SYMBIOceram) can an increase in the transparency be recognized at all four ceramics under temperature rise and prolongation of the hold time. An increase in the rehearsing layer strength leads without exception at all four ceramic masses for a loss of the light permeability. By the representation of the surface quality an increase in the sinter temperature as well as the prolongation of the hold time could proved that a diminution of the porosities decorated at the very burning ceramic A and B as well as the medium-burning ceramic C. With the work in hand it could be shown that high sinter temperatures and short hold times cause identical effects, how low temperatures and long hold times. This confirms the examination of Claus (1990). The examination on hand could show, however, that the effects have an effect as a percentage more strongly for the light permeability by increase of the sinter temperature for thicker layer strengths here. The prolongation of the hold time in addition causes reinforcements of the transparency at all ceramics in the respective temperature range. This suggests that not only the sintering is improved but porosities also more reliably are transported to the surface. The sinter temperature has a clear influence on the middle transparency. With higher sinter temperature the sinter shrinking increases as expected, at thinner samples, the effects, however, are as a percentage (1.6 mm) higher than at thicker samples ( 4,1 mm). A prolongation of the hold time until 120 and 180 seconds as well as the temperature rise provokes an increased sinter shrinking. Contrary to the assumption that ceramic masses shrink more strongly with increasing layer strength the results showed relieving sinter shrinking a trend. The thinnest layer strengths showed the highest relative sinter shrinkings. Furthermore it could be shown that a rise of the sinter temperature and hold time correlates with an increase in the sinter shrinking at the majority of the examined layer strengths. Between thinner and stronger samples this increase turns out different however. Temperature rise and prolongation of the hold time intensify the transparency and increase the sinter shrinking. At thinner layers there is a good chance for higher stock exchange securities from the sinter shrinking than at thicker layer strengths. The examination proves that a sintering produces the Transparency of the ceramic facing only reliably with a sufficient warmth supply. The complete by sintering is not so reliable at greater layer strengths as in the case of thinner layer strengths. Hold time and sinter temperature must be adjusted due to the layer strengths.

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Metadaten
Author: Heide Bölter
URN:urn:nbn:de:gbv:9-000830-1
Title Additional (English):Influence of the layer strengths and sinter parameter on the visual qualities of dental ceramics.
Advisor:Prof. Dr. Reiner Biffar
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2010/08/13
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Medizinische Fakultät (bis 2010)
Date of final exam:2010/07/14
Release Date:2010/08/13
Tag:Dentalkeramik, Haltezeit, Lichtdurchlässigkeit, Oberflächenqualität, Sinterparameter
GND Keyword:Keramikmassen, Oberflächengüte, Sintertemperatur, Transparenz, Verblendkeramik
Faculties:Universitätsmedizin / Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit