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Untersuchungen zu Hörstörungen nach Spinalanästhesie

  • Es wurden 56 Patienten nach orthopädischen Eingriffen unter Spinalanästhesie prospektiv auf das Vorliegen von Hörstörungen untersucht. Die Spinalanästhesie wurde bei allen Patienten mit 25-G-Whitacre-Nadeln durchgeführt. Zur Diagnostik auftretender Hörstörungen wurde prä- und postoperativ sowohl die Tonschwellenaudiometrie als auch die Ableitung akustisch evozierter Hirnstammpotentiale (BERA) genutzt. Außerdem sind alle Patienten hinsichtlich des Auftretens postpunktioneller Kopfschmerzen befragt worden. Es konnte sowohl bei der Tonschwellenaudiometrie als auch bei der BERA kein statistisch signifikanter Unterschied des Hörvermögens im Vergleich prä-/zu postoperativ verifiziert werden (p<0,01). Bei 2 Patienten kam es zu passageren Hörminderungen postoperativ. Ein postpunktioneller Kopfschmerz trat in keinem Fall auf. Damit sind bei Verwendung von 25-G-Whitacre-Nadeln in der vorliegenden Untersuchung keine Hinweise auf das Vorliegen eines Liquorverlustsyndroms nach Spinalanästhesie gefunden worden. Die im Vergleich zu einigen Literaturangaben deutlich niedrigere Inzidenz von Hörstörungen nach Spinalanästhesie in der vorliegenden Arbeit kann auf die Verwendung der beschriebenen atraumatischen Spinalnadeln zurückgeführt werden. Dies lässt den Schluß zu, dass Hörstörungen nach Spinalanästhesie eine eher seltene Komplikation sind
  • Influence of Spinal Anaesthesia on the Course of Auditory Treshold and Brain Stem Evoked Potentials In 56 patients auditory threshold and brainstem evoked potential studies were carried out before and after spinal anaesthesia with 25-g-Whitacre-Needles and 15 mg Bupivacaine 0,5%. Due to the analysis of amplitudes and latencies of auditory brain stem measurements no significant functional disorders of the hearing organ and the auditory pathway could be found. In the cases of two patients could be a temporary disorder of auditory function demonstrated. In both patients were found a subjectively slight hearing loss which was audiometrically objectified and in one case a alteration in the results of auditory brain stem evoked potentials. As the reason of these temporary functional disorders can be considered an open cochlear aquaeduct through which perilymph enters the subarachnoidal space leading to a secondary endolymphatic hydrops.

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Metadaten
Author: Jörg Holger Pstrong
URN:urn:nbn:de:gbv:9-000076-1
Title Additional (English):Influence of spinal anaesthesia on the course of auditory threshold and brain stem evoked potentials
Advisor:Prof. Dr. Michael Knoch
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/07/11
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Medizinische Fakultät (bis 2010)
Date of final exam:2006/04/11
Release Date:2006/07/11
Tag:Brainstem audiometry, Hearing Loss - Inner ear physiology, Spinal anaesthesia
GND Keyword:Hören, Spinalanästhesie
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit