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Okklusaler und inzisaler Verschleiß von Zahnhartgewebe und dentalen Restaurationsmaterialien. Ergebnisse einer populationsbasierten Probandengruppe aus dem assoziierten Projektbereich der regionalen Basisstudie Vorpommern

  • Im Rahmen dieser Studie wurde der okklusale/inzisale Verschleiß von menschlichen Zähnen, der aufgrund von Abrasion, Attrition und Erosion entsteht, anhand von Schlifffacetten, die auf Gipsmodellen vermessen wurden, untersucht. Dieser Untersuchung standen 268 Probanden zur Verfügung, die im Rahmen des assoziierten Projektbereiches der regionalen Basisstudie Vorpommern (SHIP - Study of Health in Pomerania) "Munderkrankungen und kraniomandibuläre Dysfunktionen" untersucht worden sind. Von allen Probanden wurden Oberkiefer- und Unterkieferabformungen genommen und Modelle erstellt. Diese Modelle wurden mit einem 3D-Laserscanner digitalisiert und anhand der Pixelzahl und der Neigung der Schlifffacetten die Fläche errechnet. An den 22900 Messstellen wurden 8881 Facetten gefunden und vermessen: Davon lagen 3422 an den Incisiven, 1749 an den Prämolaren und 2120 an den Molaren. Im Schmelz wurden 7291, im Amalgam 852, im Kunststoff 185, in den Gusslegierungen 250 und in den Keramiken 303 Facetten vermessen. In der Gruppe der Kunststoffrestaurationen sind die wenigsten Facetten gefunden worden, im Gegensatz zu den anderen Materialien sind dort jedoch deutlich mehr Messstellen von Verschleiß betroffen. Des Weiteren sind in den Kunststoffoberflächen auch die größten Facetten vermessen worden. Alle anderen untersuchten Materialien zeigen geringeren Verschleiß. Die Gruppe der Keramikrestaurationen scheint sich in Bezug auf Verschleiß dem Schmelz ähnlich zu verhalten. Amalgam zeigt gegenüber dem Schmelz und den anderen untersuchten Materialien gute Verschleißfestigkeit. Die Gruppe der Gusslegierungen sind die abrasionsfestesten dentalen Restaurationsmaterialien. Die Größe der Schlifffacetten nimmt im untersuchten Probandengut bei älteren Probanden zu, der okklusale/inzisale Verschleiß nimmt also mit steigendem Alter kontinuierlich zu. Männer zeigen deutlich größere Facetten als Frauen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung bestätigen Zusammenhänge zwischen der Entstehung okkusalen Verschleißes und verwendeten dentalen Restaurationsmaterialien.
  • The purpose of this study was to determine risk indicators for the aetiology of occlusal and incisal wear. Occlusal wear occurs by abrasion, attition and erosion. In the associated project oral disease and craniomandibular disorders of the Study of Health in Pomerania 268 representatively selected subjects 20-59 years of age were checked for the occurrence of occlusal wear. Impressions were taken of all subjects and dental casts produced. The occlusal wear was mesured at function patterns using a 3-D-scanner. 22900 measuring points were evaluated and 8881 occlusal function patterns were found. 3422 function patterns were localized at the anterior tooth area, 1749 at premolar teeth and 2120 at the molar teeth. The group of composite restorations showed the most pronounced occlusal wear. Amalgam and alloy has a good wearability. The wearability of dental ceramic is similar to enamel. Older subjects shows higher wear rates and males shows lager wear patterns than females. The results of this study confirmed the causal relationship in the incurrence of occlusal wear und applied dental materials.

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Metadaten
Author: Arnd Küppers
URN:urn:nbn:de:gbv:9-000629-8
Title Additional (English):Occlusal and incisal wear of hard dental tissue and dental materials. Resualts from the associated project of a population-based epidemiological study in the region of Western Pomerania - Study of Health in Pomerania (SHIP)
Advisor:Prof. Bernd Kordaß
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2009/06/16
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Medizinische Fakultät (bis 2010)
Date of final exam:2009/06/02
Release Date:2009/06/16
Tag:Schlifffacetten
occlusal wear
GND Keyword:Abrasiver Verschleiß, Verschleiß
Faculties:Universitätsmedizin / Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit