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Bitte verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dieses Dokument zitieren oder verlinken wollen: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:9-001061-9

Gesundheitsökonomische Evaluation von restaurativen Versorgungen - erste Ansätze und Überlegungen anhand von Datensätzen der SHIP 0 Studie

  • Die im Rahmen der Study of Health in Pomerania (SHIP 0) erhobenen Daten bilden die Grundlage für die vorliegende Dissertation. Anhand des zahnärztlichen Befundes wurde der zahnärztliche Versorgungsstatus von 4233 Probanden ermittelt und in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und sozialem Gesellschaftsstatus dargestellt. Erwartungsgemäß sind Kronen- und Brückenversorgungen als Befund vorrangig bei den Probanden bis 59 Jahren am häufigsten erhoben worden. Herausnehmbarer Zahnersatz spielt bei den Probanden zwischen 20 bis 29 Jahren kaum eine Rolle. Die Prävalenz steigt aber mit zunehmendem Alter kontinuierlich an. Eine Betrachtung der zahnärztlichen Versorgung in Abhängigkeit vom Sozialindex nach Winkler zeigt, dass hochwertige Versorgungen wie Inlays, Kronen und Brücken die höchste Prävalenz in der oberen sozialen Schicht haben, gleichzeitig sinkt die Häufigkeit von herausnehmbarem Zahnersatz mit steigendem sozialem Status. Die Kosten für die zahnärztliche Versorgung sind für die Altersgruppe 20- 29 Jahre mit durchschnittlich 334 € am geringsten und steigen auf einen maximalen Wert von 1.272 € in der Altersgruppe 50- 59 Jahre an. Bei den ältesten Probanden sinken die Kosten wieder auf durchschnittlich 905 €. Zahnärztliche Versorgungskosten werden hauptsächlich durch prothetische Rehabilitationen bestimmt. Die Kosten für konservierende Versorgungen sind bei den jüngsten Probanden am höchsten und machen insgesamt 36% der Gesamtkosten aus. Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der konservierenden Kosten kontinuierlich, bis er bei den ältesten Probanden keine Rolle mehr spielt. Eine abschließende altersabhängige Kostengegenüberstellung von zahnärztlichen Versorgungsleistungen und Prophylaxemaßnahmen zeigt, dass eine zeitlebens durchgeführte professionelle Zahnreinigung einmal pro Jahr die Ausgaben für zahnärztliche Versorgungen bereits ab dem 36. Lebensjahr unterschreitet. Bei halbjährlichen Prophylaxemaßnahmen würden die Kosten dafür proportional zu den Ausgaben für zahnärztliche Versorgungen steigen.
  • Based on the clinical findings of the patients the dental treatment of 4233 probands of the SHIP 0 had been calculated in connection with age, sex and social status in the community. Restaurations with combined prosthodontics were mainly found at probands ages till 59 years. Probands aged 29 and younger mainly had conservative restaurations, older generations mainly loose prosthodontics restaurations. Probands with a higher social status also had more expensive restaurations than probands with lower social status based on the social index by Winkler. The costs of dental restaurations differ from 334 € at the ages 20- 29 years to 1272 € at the ages 50- 59 years. The oldest probands have costs of restaurations at an average of 905 €. The costs of restaurations were mainly caused by prosthodontics while costs of conservative restaurations only take part with 36% and are mainly found at younger ages. The costs of dental treatment were related to the costs of a life long dental prophylaxis. This shows that from age 36 years and up the costs of prophylaxis once a year would underestimate the costs of restaurations about a multiple. Having prophylaxis every half a year costs of restaurations would be about the same.

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Metadaten
Author: Sandra Nöthling
URN:urn:nbn:de:gbv:9-001061-9
Title Additional (English):Economic consequences of restaurative restaurations - first thoughts for the region of Pomerania based on the Study of Health in Pomerania
Advisor:Prof. Dr. Bernd Kordaß
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2011/08/29
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Medizinische Fakultät (bis 2010)
Date of final exam:2011/08/22
Release Date:2011/08/29
GND Keyword:Evaluation, Gesundheitsökonomie, Prävention
Faculties:Universitätsmedizin / Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit