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Relevanz der chirurgischen Famulatur und des Pflichttertials Chirurgie im Praktischen Jahr (PJ) auf die Spezialisierungspräferenz im Fachbereich Chirurgie

  • In der Chirurgie droht ein Ärztemangel, weil in naher Zukunft viele Fachkräfte das Rentenalter erreichen. Die Akquirierung von Nachwuchskräften gewinnt somit zunehmend an Bedeutung. Gleichfalls nimmt mit zunehmendem Studienfortschritt das Interesse für eine Weiterbildung in der Chirurgie ab. Somit rücken die praktischen Kontaktflächen zwischen den Studierenden und dem Fachbereich Chirurgie in den Blickpunkt. Insbesondere die Famulatur und das chirurgische Pflichttertial im Praktischen Jahr sind hier von besonderem Interesse, weil sie den Studierenden erste Einblicke in die spätere ärztliche Tätigkeit geben. Gemeinsames Ziel der kumulativen Arbeiten war die Analyse von Angaben aus studentischer Sicht über die chirurgische Famulatur sowie des Pflichttertials Chirurgie im Praktischen Jahr (PJ) in Hinblick auf die Zufriedenheit sowie den daraus resultierenden späteren Weiterbildungswunsch. Es konnten signifikante statistische Zusammenhänge zwischen der Zufriedenheit mit der abgeleisteten Famulatur oder des PJ-Tertials sowie der späteren Fachspezifizierung in der Chirurgie aufgezeigt werden. Die Lehre, welche hauptsächlich von den Assistenzärzten ausging, bot vor allem in der didaktischen Qualität noch Verbesserungspotential. Die Verlagerung der Lehre an das Patientenbett und die damit verbundene Einbeziehung der Studierenden in diagnostische und therapeutische Überlegungen zeigte sich nach unseren Ergebnissen für die Zufriedenheit und dem Weiterbildungswunsch zum Chirurgen essentiell. Dieser Zusammenhang erscheint logisch, jedoch überrascht die Eindeutigkeit der statistischen Auswertung. Der Bedeutung des Praktischen Jahres und der Famulatur wird man sich jedoch mehr und mehr bewusst. Neben den allgemeinen Rahmenbedingungen der studentischen Praktika sind die Lern- und Lehrbedingungen in vielen Bereichen noch deutlich zu optimieren. Innovative Lehrkonzepte werden von den Studierenden gefordert und werden in naher Zukunft auch erforderlich sein, wenn man den Nachwuchs für das Fachgebiet Chirurgie begeistern möchte.
  • Little is published about the internships for students, including the „Famulatur“ and the practical year, and their effects on the later professional specification. In the field of surgery there is the option of recruiting directly within the framework of the compulsory internship. This work is based on a nationwide survey with a total of 9079 participants. The results reveal unsatisfactory structures from a student perspective. The lack of medical care / support, the insufficient inclusion in therapeutic considerations, the lack of professional knowledge and lack of contact with the teachers are just a few key points that negatively impact the overall outcome of students' satisfaction with the curricular internship and their will to choose surgery after the final year of medical school.

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Metadaten
Author: Florian Göbel
URN:urn:nbn:de:gbv:9-opus-32656
Title Additional (English):Relevance of the Surgical Medical Clerkship and the mandatory surgical sub internship in the final year of medical school (PJ) on the later professional specification
Referee:Prof. Dr. med. Andreas Lahm, PD Dr. med. Richard Kasch
Advisor:PD Dr. med. Richard Kasch
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of Completion:2019
Date of first Publication:2019/10/14
Granting Institution:Universität Greifswald, Universitätsmedizin
Date of final exam:2019/08/09
Release Date:2019/10/14
GND Keyword:Chirurgie, Famulatur, Medizinstudium, PJ
Pagenumber:70
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit