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Bitte verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dieses Dokument zitieren oder verlinken wollen: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:9-opus-35003

Veränderungen im Wohlbefinden von Erstspendern durch die Blutspende und deren Auswirkungen auf die Wiederkehrrate

  • Der Bedarf an Blutprodukten ist in den letzten Jahren gestiegen, während der Kreis der möglichen Blutspender bei alternder Bevölkerung abgenommen hat und weiter abnehmen wird. Blutspende-Einrichtungen betreiben viel Aufwand, Blutspender zu gewinnen und als Dauerspender zu binden. Frühere Studien zeigten, dass ein Drittel der Dauerspender ein positives „Well-being“ nach der Spende erfahren und dies als Grund für regelmäßige Blutspenden angeben. In dieser Studie wurde ntersucht, ob ein „Well-being“ auch bereits bei Erstspender ausgeprägt ist und ob dies einen Einfluss auf das Rückkehrverhalten von Erstspendern hat. Zusätzlich sollte gezeigt werden, dass die Studie als Intervention einen Einfluss auf das Rückkehrverhalten bei Erstspendern hat. Über drei aufeinander folgende Monate wurden 235 Erstspender in die Studie eingeschlossen und entweder in die Fragebogengruppe oder in die Kontrollgruppe randomisiert. Bei allen Studienteilnehmern wurde zwölf Monate nach der initialen Spende deren Rückkehrverhalten ausgewertet. Die Teilnehmer der Fragebogengruppe sollten zusätzlich zu sieben verschiedenen Zeitpunkten, verteilt über acht Wochen, den „Multidimensionalen Befindlichkeitsfragebogen“ ausfüllen. An Hand der Ergebnisse des MDBF sollte der Verlauf des „Well-being“ aufgezeigt werden. Folgende Ergebnisse wurden erhoben: Erstspender scheinen keine größeren Veränderungen des „Well-beings“ nach ihrer ersten Blutspende zu erfahren. Des Weiteren beeinflusste das „Well-being“ nicht das Rückkehrverhalten der Erstspender. Die durchgeführten Interventionen führten zu einer erhöhten Wiederkehrrate der männlichen Erstspender, nicht jedoch der weiblichen Erstspender. Um eine praktikable Schlussfolgerung aus den Ergebnissen dieser Studie ziehen zu können, sollten zukünftige Studien den hier in der Wiederkehrrate aufgetretenen Geschlechterunterschied spezifischer untersuchen. Interessant wäre vor allem, welche der durchgeführten Interventionen oder eine Kombination aus diesen zu der gesteigerten Wiederkehrrate männlicher Erstspender geführt hat. Mit Hilfe weiterführender Ergebnisse wäre es dann möglich, gezielt Interventionen zu betreiben, die effizient die Spendefrequenz der Blutspender erhöht.
  • Background and objectives Previous studies observed a transient increase in well-being in about one-third of regular donors after blood donation. In addition, personal contact with donors after donation seems to increase return rates. We were interested whether changes in well-being and/or personal contact after the first donation impact return rates of first-time donors (FTDs). Materials and methods First-time donors were randomized to a questionnaire group (QG), in which questionnaires assessing the well-being had to be filled in, or a control group (CG), which was not contacted with a questionnaire. The QG had to complete the same questionnaire three times at the day of the first donation and then four times over an 8-week period with reminding calls by the study coordinator. Return rates of participants were followed for 12 months. Results A total of 102 FTDs participated in the QG and 115 in the CG. Changes in well-being after the first donation had minimal impact on the return rates. In contrast, contacting FTDs after their first donation had a significant impact on the return rate of male donors (89!2% in the QG vs. 58!3% in the CG; P = 0.001). Females showed no significant difference in return rates between both groups (P = 0.32). Conclusion The well-being of FTDs had no influence on their return rate. The intervention of regular contacts during a research project follow-up resulted in an increased return rate of male but not of female FTDs. The pronounced difference of the impact of this intervention between male and female donors requires further studies.

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Metadaten
Author: Peer Jansen
URN:urn:nbn:de:gbv:9-opus-35003
Title Additional (English):Well-being and return rate of first-time whole blood donors
Referee:Prof. Dr. Andreas Greinacher, Prof. Dr. Hermann Eichler
Advisor:Dr. Ariane Sümnig
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of Completion:2019
Date of first Publication:2020/01/27
Granting Institution:Universität Greifswald, Universitätsmedizin
Date of final exam:2020/01/10
Release Date:2020/01/27
Tag:Erstspender, Neuspender, Rückkehrrate, Wiederkehrrate, Wohlbefinden
Well-being
GND Keyword:Blutspende, Erstspender, Neuspender, Rückkehrrate, Wiederkehrrate, Wohlbefinden
Pagenumber:41
Faculties:Universitätsmedizin / Institut für Immunologie u. Transfusionsmedizin - Abteilung Transfusionsmedizin
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit