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Bitte verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dieses Dokument zitieren oder verlinken wollen: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:9-000303-0

Untersuchungen zur Ureaplasmenkolonisation in der Schwangerschaft

  • Um die Einflüsse von Ureaplasmen und dessen Biovaren in der Schwangerschaft zu untersuchen wurden 107 mit Ureaplasmen besiedelte Schwangere mit 109 nicht besiedelten Schwangeren verglichen. Die mit Ureaplasmen besiedelten Mütter waren durchschnittlich jünger, berichteten vermehrt von anamnestischen Fehlgeburten und zeigten häufiger Fieber unter der Geburt als die nicht besiedelten. Die Gestationsdauer war in der Ureaplasmengruppe verkürzt. In der positiv getesteten Gruppe zeigten sich signifikant mehr Kinder mit vermindertem Geburtsgewicht, reduzierter Körpergröße, tieferen APGAR-Werten, reduzierten Wachstumsmerkmalen und geringerem Kopfumfang. Weiterhin trat bei den Kindern positiver Mütter ein ARDS-Syndrom mit einer Notwendigkeit zur Intensivtherapie und Intubation häufiger auf. Eine vaginale Dysbiose war nicht mit einer Ureaplasmenbesiedlung assoziiert. Die Biovare der positiv Getesteten wurden mit einer PCR ermittelt. Die Prävalenz vom Biovar U. urealyticum lag bei 6,5 %, U. parvum bei 93,5 % und ein gemeinsamer Nachweis wurde nicht angetroffen. Keines der Biovare war signifikant mit Schwangerschaftskomplikationen assoziiert. Bei untherapierten bei Geburt bestehender Ureaplasmeninfektion zeigten sich zusätzlich signifikant gehäuft Chorioamnionitiden. Bei einer Ureaplasmeninfektion zeigten sich gegenüber einer Kolonisation ähnlich viele Komplikationen. Erythromycinresistenzen bei Ureaplasmen traten in 6,6 % der Fälle auf. Beide Biovare der Ureaplasmen zeigen Auswirkungen auf die Schwangere und den Fötus. Eine Kolonisation oder Infektion kann zu Frühgeburt und hypothrophen Neugeborenen fuhren.
  • Abstract To analyze the influence of an Ureaplasma infection in pregnancy , we observed 107 pregnant women with a positive culture test of Ureaplasma and compared them with 109 non colonized women. The colonized women were younger with higher rate of anamnestic stillbirth and showed fever during the peripartal period. The gestational age was shorter. The newborn of the colonized women showed lower birth weight, lower body height, lower APGAR-score, lower signs of development and a a reduced circumference of the head. The newborn showed higher rates of ARDS-syndrom, the need for intubation and the need for intensive care. A vaginal dysbiosis was not associated with an Ureaplasma colonisation. The prevalence of the biovar U. urealyticum was 6,5%, U. parvum 93,5% the occurance of both biovars together could not be found. Non of the biovar was associated with higher complication in pregnancy. Non medically treated infection with Ureaplasma at birth was associated with a higher rate of chorioanmionitis. The rate of complication concerning an infection with Ureaplasma was similar to the one comcerning a colonisation. Ureaplasma showed a resistance to erythromycin in 6,6%. Both U. urealyticum and U. parvum have an impact on the pregnant women and her fetus. A colonisation or infection can result in a premature birth and hypogenesis.

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Metadaten
Author: René Föste
URN:urn:nbn:de:gbv:9-000303-0
Title Additional (English):Ureaplasma urealyticum colonization in pregnancy
Advisor:PD Dr. Brigitte Panzig
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/10/02
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Medizinische Fakultät (bis 2010)
Date of final exam:2006/08/30
Release Date:2006/10/02
Tag:Biovar, Microbiology, Prevalence, Ureaplasma parvum, Ureaplasma urealyticum
GND Keyword:Fetus, Infektion, Schwangerschaft, Ureaplasma urealyticum
Faculties:Universitätsmedizin / Friedrich-Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit