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Bitte verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dieses Dokument zitieren oder verlinken wollen: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:9-001417-1

Tierexperimentelle Untersuchungen zur Auswirkung von aktiviertem Protein C auf die intestinale Mikrozirkulation bei Endotoxinämie.

  • Die Frage der effizienten Behandlung von Sepsis und septischem Schock sind von großer Bedeutung, da die Letalität dieses Krankheitsbildes auch noch trotz der heutigen modernen intensivmedizinischer Maßnahmen sehr hoch ist. Gefährdet sind vor allem polytraumatisierte Patienten, Verbrennungspatienten und Patienten nach großen operativen Eingriffen. Mitverantwortlich für die steigende Inzidenz der Sepsis ist ein ansteigendes Durchschnittsalter der Patienten mit zunehmender Zahl an Begleiterkrankungen. Dem Gastrointestinaltrakt wird bei der Entstehung und Aufrecherhaltung von Sepsis und septischen Schock eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Schon Meakins und Marschall beschrieben 1986 den Gastrointestinaltrakt als „Motor des Multiorganversagens“. Die Darmmukosa trennt die intestinale Mikroflora vom systemischen Blutkreislauf. Die Integrität der intestinalen Mukosa hängt aufgrund besonderer anatomischer Verhältnisse in den Darmvilli entscheidend von einer stabilen Perfusion der Mikrozirkulation ab. Unter bestimmten Umständen (Trauma, Schock, Endotoxinämie, etc.) kommt es zu einer Minderperfusion der Zottenspitzen in den Darmvilli und zur Störung der intestinalen Barrierefunktion. Eine Translokation von Bakterien und bakteriellen Produkten in die Mikrozirkulation über das physiologische Maß hinaus mit der Aktivierung der systemischen Immunantwort durch inflammatorische Zytokine ist die Folge. In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass die Gabe von APC bei experimenteller Endotoxinämie die funktionelle Kapillardichte, als ein Maß der mikrozellulären Perfusion, signifikant verbessert. Darüber hinaus wirkt APC antiinflammatorisch, indem es die Leukozytenadhärenz am Endothel submuköser intestinaler Venolen reduziert. Diese Effekte von APC, die in anderen Arbeiten ebenfalls beobachtet werden konnten, sind nun in dieser Arbeit zum ersten Mal auch an der Darmwand festgestellt worden].
  • Successful treatment of severe sepsis and septic shock remains a major challenge in critical care medicine. The recently introduced recombinant human activated protein C (APC) remarkably improved the outcome of septic patients. The influence of APC on intestinal circulation is still poorly understood. Therefore, the present study aimed to investigate the effects of APC on intestinal microcirculation during experimental endotoxaemia in rats by using intravital microscopy. APC administration during experimental endotoxaemia improved intestinal microcirculation by protecting functional capillary density as a measure of microvascular perfusion and exerted anti-inflammatory effects by reducing leucocyte adherence to the endothelium in submucosal venules. Therefore, beneficial effects of APC in septic patients might be due, in part, to improved intestinal microcirculation.

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Metadaten
Author: Andreas Knöck
URN:urn:nbn:de:gbv:9-001417-1
Title Additional (English):Activated protein c improves intestinal microzirculation in experimental endotoxaemia in the rat.
Advisor:Prof. Dr. Christian Lehmann
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2013/02/22
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Universitätsmedizin (bis 31.05.2018)
Date of final exam:2013/01/29
Release Date:2013/02/22
Tag:Endotoxinämie, Mikrozirkulation, Sepsis
endotoxaemia, microcirculation, sepsis
GND Keyword:bakteriämie, sepsis
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit