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Die Integration der Poliklinik in den Prozess der stationären Versorgung mobiler stationärer Patienten

  • Ziel dieser Arbeit ist es, die Problematik des steigenden Qualitätsanspruchs und des Kostendrucks im Gesundheitssystem aufzugreifen und vor diesem Hintergrund zwei entscheidende Prozesse im Krankenhaus, die Poliklinik als ambulante medizinische Einheit und die Station als stationäre Pflegeeinheit, näher zu untersuchen. Derzeit sind diese beiden Einheiten noch weitgehend unabhängig voneinander bzw. sie sind im Behandlungsprozess hintereinandergeschaltet. Die Effizienz und die Wirksamkeit von Gesundheitsleistungen hängen maßgeblich von der Entwicklung der Arbeitsteilung und vom Zusammenspiel des ambulanten und des stationären Sektors ab. Im Rahmen dieser Arbeit sollen diese organisch gewachsenen Organisationsstrukturen nun aufgebrochen werden. Es findet ein Perspektivenwechsel von traditionellen Strukturen zu einer prozessualen Sichtweise statt. Anhand verschiedener Prozessoptimierungsansätze soll der Prozess der stationären Versorgung auf der Station in den Prozess der Versorgung in der Poliklinik teilweise integriert werden. Ein zentraler Punkt ist dabei die Identifizierung und Bewertung von Synergiepotenzialen durch die Bündelung bzw. durch die Verlagerung der Ressourcen Pflegepersonal und ärztliches Personal. Neben den quantifizierbaren Folgen für den Ressourceneinsatz sollen durch die Neugestaltung der Prozesse auch Verbesserungen in den medizinischen Behandlungsabläufen und in der Qualitätssicherung erreicht werden. Ein Kerngedanke für die Prozessoptimierung ist eine Klassifikation des Prozessobjektes Patient in mobile und immobile stationäre Patienten. Anhand einer Simulation mit dem Programm MedModel werden die Prozessveränderungen im Ist- und Sollzustand ausgewertet und verglichen. Der Erfolg der angestrebten Prozessoptimierung wird an den Dimensionen der Prozessleistungsfähigkeit Kosten, Qualität und Zeit gemessen.
  • The objective of this study is to examine two of the main processes in hospital care: processes in the policlinical treatment of outpatients and in hospital treatment of inpatients. Currently these two units of treatment are organized independently from each other. In future the efficiancy of inpatient as well as outpatient treatment will be determined by the interaction of these two units. By introducing a patient classification which seperates mobile from immobile inpatients it will be possible to change processes accordingly. Ressources can be reallocated to bundle resources such as physicians and nurses. The established as well as the optimized processes are simulated with MedModel to display and quantify improvement opportunities. The level of success of the process optimization will be measured by the parameters quality, time and costs.

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Metadaten
Author: Florian Fuhrmann
URN:urn:nbn:de:gbv:9-000668-1
Title Additional (English):Integration of policlinical structures into hospital treatment of mobile inpatients
Advisor:Prof. Dr. Steffen Fleßa, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Prof. Dr. Michael Wendt
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2009/09/07
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Medizinische Fakultät (bis 2010)
Date of final exam:2009/08/25
Release Date:2009/09/07
GND Keyword:Patientenklassifikation, Poliklinik, Prozessoptimierung, Simulation
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit