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Beurteilung der Morbidität und Mortalität von Frühgeborenen in Abhängigkeit von mütterlichen Schwangerschaftspathologien und Gestationsalter des perinatologischen Zentrums Greifswald im Beobachtungszeitraum 2000 bis 2005

  • Ausgangspunkt dieser Fall- Kontroll- Studie bildete die Frage, welche Risikofaktoren für das Kurzzeit- und Langzeit-Outcome eines frühgeborenen Kindes bedeutend sind und ob sich diese in den letzten zehn Jahren verändert hat. Hierzu wurden 372 Kinder und ihre Mütter hinsichtlich mütterlicher Erkrankungen, postnatale Anpassung, kindliche Erkrankungen und neurologisches Outcome der Kinder untersucht. Als Risikofaktoren für ein schlechtes neurologisches Follow-up wurden das Gestationsalter, eine AP, mütterliche Infektionen und die kindliche Multimorbidität nachgewiesen. Bei der Mortalität spielten neben dem Geburtsgewicht das Gestationsalter und ein niedriger arterieller Nabelschnur- pH-Wert wichtige Rollen. Weitere mütterliche Erkrankungen zeigten keinen signifikanten Einfluss auf das Outcome der Kinder 2005 zeigten sich bei einer Mortalitätsrate von 9,1% eine erhöhte kindliche Morbidität und ein reduziertes neurologisches Outcome. Im Vergleich dazu konnte 2011 bei geringerer Mortalitätsrate eine Verbesserung des kindlichen Outcomes erreicht und die Morbiditätsrate um 50% reduziert werden. Grund dafür sind moderne Therapiemöglichkeiten und verbesserte zentralisierte perinatale Versorgungsstrukturen, dennoch stellt die Behandlung von Frühgeborenen und die daraus resultierenden Probleme Neonatologen weiterhin vor schwierige Aufgaben.
  • The objective of this case-control study was to determine the risk factors of preterm birth, preterm survival und neonatal morbidity of 372 infants born from 22 through 35 completed weeks of gestation in 2005 and compare these outcomes with data of 2011. As risk factors for a severe neurological outcome we found infant multimorbidities, gestational age, maternal infection and Abruptio placentae. The risk factors for mortality were gestation age, birth weight and umbilical cord blood pH value. Other maternal disabilities had no significant influence on an adverse outcome. Preterm birth is associated to adverse perinatal outcome. The improvement in survival 2011 was accompanied by a reduction in morbidity and improved neurological outcome. The reasons therefore are changes in maternal and infant care practices, modern therapy guidelines as well as centralization of preterm birth treatment.

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Metadaten
Author: Maren Rudat
URN:urn:nbn:de:gbv:9-002408-5
Title Additional (English):Assessment of morbidity and mortality in preterm infants in response to maternal pregnancy pathologies and gestational age of the perinatal center Greifswald during the period 2000-2005
Advisor:Prof. Dr. Rolf Stenger, Prof. Dr. Christoph Fusch, Prof. Dr. Holger Lode
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2016/01/15
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Universitätsmedizin (bis 31.05.2018)
Date of final exam:2015/12/10
Release Date:2016/01/15
Tag:Mortalität, Risikofaktoren für Frühgeburtlichkeit, neurologisches Outcome
morbidity, mortality, neurological outcome, risk factors for preterm birth
GND Keyword:Frühgeburt, Morbidität, Sterblichkeit
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit