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Schnell freisetzende Wafer zur Applikation auf vaginalen und intestinalen Schleimhäuten

  • Viele Arzneistoffe haben eine sehr geringe orale Bioverfügbarkeit. Ein Lösungsansatz ist die Formulierung dieser Arzneistoffe mukoadhäsiven Darreichungsformen wie zum Beispiel Wafern. Diese können unter anderem auf vaginalen als auch auf intestinalen Schleimhäuten appliziert werden. Allerdings ist eine Herausforderung die Gewährleistung des vollständigen Schleimhautkontaktes nach der Applikation. Eine mögliche Lösung ist die Kombination von Wafern mit expandierbaren Systemen. Dafür müssen die Wafer jedoch bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie müssen dünn und flexibel sein und außerdem durch einen unidirektionalen Wirkstofftransport gekennzeichnet sein. Im Rahmen dieser Arbeit wurden ein- und zweischichtige Wafer hergestellt mittels Casting Solvent Technik. Die hergestellten Wafer wurden charakterisiert bezüglich ihrer äußeren Erscheinung, mechanischen Eigenschaften, Zerfallszeit und Wirkstofffreisetzung. Außerdem wurde bestimmt welche Faktoren einen Einfluss auf die Wirkstoffübertragung vom Wafer auf eine simulierte Schleimhaut haben und ob die ausgewählten Wafer die Fähigkeit zum unidirektionalen Wirkstofftransport aufweisen. Weiterhin wurde die Wirkstoffpermeation durch Schweinedünndarm nach Appplikation eines zweischichtigen Wafers und einer Referenzdarreichungsform untersucht sowie eine Stabilitätsstudie und eine Proof of Principle Studie durchgeführt. Die finale Waferformulierung war ein zweischichtiger Wafer bestehend aus einem wasserunlöslichen Backing Layer und einer wirkstoffhaltigen, mukoadhäsiven Schicht. Der Backing Layer bestand aus Ethylcellulose (500 µg/cm²) und die mukoadhäsive Schicht wurde hergestellt aus einer Mischung aus Hydroxypropylmethylcellulose, Polyvinylalkohol und Polyethylenglykol 400 im Verhältnis 1:2:4.
  • Many active pharmaceutical ingredients have a very poor oral bioavailability. One approach to overcome this problems is the use of mucoadhesive dosage forms like wafers which can be administrated to vaginal and intestinal membranes. However, a challenge is the ensuring of complete contact between wafer and mucous membrane after application. So the combination of wafers and expanding systems is a solution. Such a combination requires thin and elastic wafers which are further characterized by an unidirectional drug release. In this work singlelayered and twolayered wafers were prepared by casting solvent technique. The fabricated wafers were characterized regarding their apearance, mechanical properties, disintegration and dissolution profiles. Further, influences on drug transfer from wafer to simulated mucous membranes and ability of unidirectional drug transport of selected wafer formulations were evaluated. Also, drug permeability of pig intestinal mucosa after application of selected twolayered wafer and reference dosage form were determined as well as a stability study and a proof of principle study were conducted. The final wafer formulation contained a water-insoluble backing layer and a drug loaded, mucoadhesive layer. The backing layer consisted of ethyl cellulose (500 µg/cm²)and the mucoadhesive layer were prepared using a micture of hydroxypropyl methylcellulose, polyvinyl alcohol and polyethylenglycol 400 in a Ratio of 1:2:4.

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Metadaten
Author: Kirsten Kirsch
URN:urn:nbn:de:gbv:9-002644-3
Title Additional (English):Fast release wafers for application to vaginal and intestinal mucous membranes
Advisor:Prof. Dr. Werner Weitschies
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2016/10/20
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (bis 31.05.2018)
Date of final exam:2016/10/18
Release Date:2016/10/20
Tag:Mukoadhäsion, Ussing Kammer
GND Keyword:Dünndarm, Polymer, Vagina, Wafer
Faculties:Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät / Institut für Pharmazie
DDC class:500 Naturwissenschaften und Mathematik / 540 Chemie