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Assoziation von anthropometrischen Parametern und Parametern der Körperzusammensetzung mit der linksventrikulären myokardialen Verformung, Study of Health in Pomerania

  • Untersucht wurden Assoziationen von anthropometrischen Parametern und von Parametern der Körperzusammensetzung mit der linksventrikulären Myokardverformung während der Systole. Die dreidimensionale Myokardkontraktion wird durch globale Strainwerte beschrieben: GLS, GCS und GRS/ GTS. Diese haben eine bessere Aussagekraft als die verbreitete LVEF und werden durch verschiedene Parameter (Geschlecht, Größe, BMI) beeinflusst. Pathophysiologisch kommt es durch diese Beeinflussung zu einem kardiale Remodelling und zu einer Verschlechterung der Kontraktilität, beginnend in der longitudinalen Ebene. Die der Analyse zugrundeliegenden Daten (Population, MRT, Anthropometrie, BIA) wurden im Rahmen der bevölkerungsbasierten SHIP-Studie standardisiert erhoben. Einbezogen wurden 723 gesunde Probanden. Strainwerte wurden durch FT an cMRTs bestimmt. Eine Software (2D-TomTec Imaging Systems) hat durch die vorherige manuelle Markierung das Myokard anhand des 16-Segment Modells detektiert und regionale Strainwerte errechnet, die anschließend in globalen Strain umgerechnet wurden. Statistische Auswertung der Assoziationen globaler Strainparameter erfolgte durch multivariable Regressionsanalysen mit zwei confounder sets und der Darstellung in Forestplots. Die erste Analyse zeigte nur für den GLS eine signifikante, funktionell positive Assoziation mit allen anthropometrischen und BIA-Parametern. Nach Adjustierung für Körperwasser war diese Assoziation nicht mehr signifikant. Es blieb eine funktionell positive Assoziation der LM mit dem GLS. Ursächlich ist am ehesten der größere Anteil des Körperwassers, welcher in der relativ gesunden, übergewichtigen Studienpopulation mit größer werdendem BMI steigt. Die LM wird außerdem mit steigendem BMI größer. Durch die hochnormalen SBP und vermehrtem Volumen kommt es darüber hinaus zu pathophysiologischen Anpassungen durch den Frank-Starling-Mechanismus, die bei kardial gesunden Probanden zunächst zu einer Kontraktilitätsverbesserung führen. Es zeigten sich vereinzelt funktionell positive Assoziationen mit GCS und GRS/GTS, die jedoch nach Adjustierung mit Körperwasser nicht mehr signifikant waren. Diese Strainparameter haben eine schlechtere Vergleichbarkeit und werden durch kardiales Remodelling erst später als longitudinale Parameter beeinflusst.

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Metadaten
Author: Deborah Uebermuth
URN:urn:nbn:de:gbv:9-opus-114186
Title Additional (English):Association of anthropometric parameters and body composition parameters with left ventricular myocardial contraction -Study of Health in Pomerania
Referee:Prof. Dr. med. Marcus Dörr, Prof. Dr. med. Philipp Wild
Advisor:Prof. Dr. med. Marcus Dörr
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of Completion:2024
Date of first Publication:2024/08/14
Granting Institution:Universität Greifswald, Universitätsmedizin
Date of final exam:2024/07/11
Release Date:2024/08/14
GND Keyword:Strain; Body composition; SHIP; left ventricle; cardio vascular; feature tracking; cardiac imaging
Page Number:86
Faculties:Universitätsmedizin / Kliniken und Polikliniken für Innere Medizin
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit