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Zusammenhänge von Stressempfinden und Selbstwirksamkeitserwartung mit Emotionsregulation bei Lehramtsstudierenden

  • Lehramtsstudierende weisen ein erhöhtes Risiko auf, im Verlauf ihres Studiums und ihrer beruflichen Laufbahn psychische Belastungsstörungen zu entwickeln. Ursächlich hierfür sind insbesondere ein hohes Stressempfinden sowie unzureichend ausgeprägte Bewältigungsstrategien. Die COVID-19-Pandemie hat diese Belastungen weiter intensiviert. Diese Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Stressempfinden, Selbstwirksamkeitserwartungen, Emotionsregulation, kognitiver und emotionaler Irritation und COVID-19-bedingtem Stressempfinden bei Lehramtsstudierenden. Ziel ist es, diese Erkenntnisse für die Entwicklung gezielter Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu nutzen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der angehenden Lehrkräfte zu fördern. Die Untersuchung basiert auf einer querschnittlich angelegten quantitativen Studie mit 262 Lehramtsstudierenden an der Universität Greifswald. Die Erhebung der einzelnen Variablen erfolgte jeweils zu Beginn und Ende des Wintersemesters 2020/21 und des Sommersemesters 2021 durch den Einsatz etablierter Fragebögen. Anschließend wurden die Zusammenhänge zwischen den Variablen durch Korrelationsanalysen sowie lineare, hierarchische und moderierte Regressionsanalysen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Stressempfinden mit höherer emotionaler und kognitiver Irritation verbunden ist und dass die pandemiebedingten Belastungen das Stressempfinden weiter verstärken. Eine höhere Selbstwirksamkeitserwartung ist hingegen mit geringerer Irritation und einer besseren Emotionsregulation assoziiert. Zudem hat Selbstwirksamkeitserwartung einen moderierenden Einfluss auf den Zusammenhang zwischen Stressempfinden und emotionaler Irritation. Die vorliegende Arbeit hebt die Wirksamkeit gezielter Interventionen zur Förderung von Selbstwirksamkeitserwartung und Emotionsregulation hervor, um Stressempfinden und psychische Fehlbelastungen zu verringern, insbesondere in Zeiten zusätzlicher Beanspruchungen, wie sie während einer Pandemie auftreten. Dabei ist es wichtig, geschlechtsspezifische sowie schulformspezifische Unterschiede zu berücksichtigen.

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Metadaten
Author: Leona Magdalena Lützenkirchen
URN:urn:nbn:de:gbv:9-opus-140156
Title Additional (English):Relationships between perceived stress and self-efficacy beliefs and emotion regulation among pre-service teachers
Referee:Prof. Dr. Hans- Jörgen Grabe, Prof. Dr. Dr. Johannes Thome
Advisor:Prof. Dr. Hans- Jörgen Grabe
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of Completion:2025
Date of first Publication:2025/11/07
Granting Institution:Universität Greifswald, Universitätsmedizin
Date of final exam:2025/10/20
Release Date:2025/11/07
Tag:COVID-19-bezogenes Stressempfinden; Emotionale Irritation; Emotionsregulation; Kognitive Irritation; Lehramtsstudierende; Stress
GND Keyword:Stress; Lehramtsstudenten; Selbstwirksamkeit; Emotionsregulation; COVID-19
Page Number:105
Faculties:Universitätsmedizin / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit