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Bitte verwenden Sie diesen Link, wenn Sie dieses Dokument zitieren oder verlinken wollen: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:9-002793-5

Neuronale Repräsentation des Schluckens bleibt im Alter erhalten- Eine funktionelle neuronale Bildgebungsstudie mit klassischer und Bayesscher Statistik

  • Mithilfe der hochauflösenden funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) wurde die neuronale Respräsentation des Schluckens in zwei Altersgruppen von insgesamt 51 gesunden ProbandInnen (SeniorInnen: Durchschnittsalter 64 Jahre; junge Erwachsene: Durchschnittsalter 24 Jahre) untersucht. Zwei statistische Vergleiche (klassischer und Bayesscher Rückschluss) zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Altersgruppen. Einzig eine erhöhte kortikale Aktivierung im Frontalpol 1 des Brodmann-Areals 10 bei den SeniorInnen konnte mittels der Bayesschen Statistik gezeigt werden. SeniorInnen wiesen im Vergleich mit den jungen ProbandInnen zudem eine längere Reaktionszeit und eine höhere Hautleitfähigkeitsreaktion (SCR) während des Schluckens auf. Gleichzeitig konnte nur bei der Gruppe der alten Gesunden eine positive Assoziation der SCR mit fMRT-Aktivierung in Arealen gezeigt werden, welche sensomotorische Leistung, Erregung und emotionale Wahrnehmung verarbeiten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das hoch automatisierte Schlucknetzwerk auch im Alter seine Funktionalität beibehält. Allerdings scheinen SeniorInnen mit einer erhöhten Hautleitfähigkeit während des Schluckens kortikale Areale in Anspruch zu nehmen, welche bei der Aufmerksamkeitskontrolle und Emotionsregulation eine Rolle spielen. Dies kann möglicherweise eine erhöhte Aufmerksamkeit und emotionale Anforderung während der Erfüllung der Schluckaufgabe nahelegen.
  • We investigated the neural representation of swallowing in two age groups for a total of 51 healthy participants (seniors: average age 64 years; young adults: average age 24 years) using high spatial resolution functional magnetic resonance imaging (fMRI). Two statistical comparisons (classical and Bayesian inference) revealed no significant differences between subject groups, apart from higher cortical activation for the seniors in the frontal pole 1 of Brodmann’s Area 10 using Bayesian inference. Seniors vs. young participants showed longer reaction times and higher skin conductance response (SCR) during swallowing. We found a positive association of SCR and fMRI-activation only among seniors in areas processing sensorimotor performance, arousal and emotional perception. The results indicate that the highly automated swallowing network retains its functionality with age. However, seniors with higher SCR during swallowing appear to also engage areas involved in attention control and emotional regulation, possibly suggesting increased attention and emotional demands during task performance.

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Metadaten
Author: Anne-Sophie Windel
URN:urn:nbn:de:gbv:9-002793-5
Title Additional (English):Neural representation of swallowing is retained with age - A functional neuroimaging study validated by classical and Bayesian inference
Advisor:Dr. Paul Glad Mihai, Prof. Dr. Martin Lotze
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2017/06/06
Granting Institution:Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Universitätsmedizin (bis 31.05.2018)
Date of final exam:2017/05/18
Release Date:2017/06/06
Tag:Alter, BA 10, Bayes-Statistik, Klassische Statistik, Schlucken
Age, Bayes, Swallowing, classiscal statistic, fMRI
GND Keyword:fmrt, schluckstörung
Faculties:Universitätsmedizin / Institut für Diagnostische Radiologie
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin und Gesundheit